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"Geht da noch mehr?"
21.11.2017

"Geht da noch mehr?"

Über die Notwendigkeit und die Lust, sich wertvoll zu machen.

Interview mit den Hagenhoff-Geschäftsführern Matthias Rolfes und Thomas Schulte.

Herr Rolfes, Herr Schulte, das orange Pluszeichen von Hagenhoff taucht immer wieder auf. Zum Beispiel im aktuellen Agenturvideo oder auf den Selfies, die Ihre Mitarbeiter bei Facebook posten. Und nun heißt Ihr Magazin – wenig überraschend – PLUS. Was hat es damit auf sich?

Thomas Schulte: "Das orange Plus hat schon vor vielen Jahren den Weg in unser Agenturlogo gefunden und hat da seinen festen Platz. Aus gutem Grund: In der Mathematik ist das Plus ein sehr sympathisches Zeichen, weil es Dinge größer macht statt kleiner – und das nicht so protzig und explosionsartig, wie es die Multiplikation oder die Potenz tut. Unser Plus steht für unseren Anspruch, auch etwas zu addieren. Wir wollen Erwartungen übertreffen, uns wertvoller machen und daran erkannt werden."

Wie sieht das in der Praxis aus?

Matthias Rolfes: "Wenn wir uns einer Aufgabe stellen und beginnen, Lösungen zu entwickeln, lautet die entscheidende Frage von Anfang an: Geht da noch mehr? Und zwar nicht quantitativ – jetzt zehn Prozent mehr Inhalt. Entscheidend ist, dass der Kunde spürt, dass unsere Leistung ihm Vorteile bringt. Dass er sich nicht die Geschmacksfrage stellen muss: Gefällt mir der Entwurf von Agentur A besser als der von Agentur B? Wir wollen, dass der Kunde in unserem Entwurf, Konzept, Strategieansatz den Mehrwert sieht. Das Plus."

Thomas Schulte: "Und damit bewegen wir uns nur auf der Projektebene. Tatsächlich steht unser Plus auch für den globalen Mehrwert. Das heißt vor allem, dass wir uns als Agentur immer mehr entspezialisieren. Je mehr Leistungen ein Kunde von uns abfordern kann, desto besser für ihn. Er muss keine drei Agenturen beauftragen, wenn er einen Webrelaunch, ein neues Corporate Design und ein Verpackungskonzept benötigt. Zu unserem Mehrwertanspruch gehört, dass wir möglichst viele Disziplinen aus einer Hand anbieten und die Kommunikation über alle Kanäle hinweg vernetzen."

Das Plus geht auch regelmäßig auf Reisen ...

Matthias Rolfes: "Als es darum ging, auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein typisches Hagenhoff-Plus zu bieten, kam uns diese Idee. Wir hatten gerade ein gutes Jahr abgeschlossen und wollten unsere Mitarbeiter daran teilhaben lassen. Aber nicht in Form einer Bonuszahlung, sondern in Form einer Reise – denn die Erinnerung daran muss man sich nicht mit dem Finanzamt und der Krankenkasse teilen. Jeder Mitarbeiter konnte zwischen verschiedenen Zielen wählen. Die einzige Auflage war, dass man ein Foto von sich mitbringt, das wir auch auf Facebook veröffentlichen, und eine kleine Frühstückspräsentation hält, damit die Kolleginnen und Kollegen auch etwas davon haben. Die Idee, das Hagenhoff-Plus aus Acryl fertigen zu lassen und mit aufs Selfie zu bringen, kam übrigens von den Mitarbeitern. Inzwischen führen wir den Gedanken auf andere Weise fort. In diesem Jahr zum Beispiel besucht jeder Mitarbeiter eine Weiterbildung und nimmt das Plus mit."

Und nun also PLUS, das Magazin.

Matthias Rolfes: "Mit unserem Magazin liegen wir dann richtig, wenn der Leser das Gefühl hat, dass sich das Lesen für ihn gelohnt hat – und er vielleicht sogar noch mehr erfahren will. Aus diesem Grund führen wir in unserem Blog Elemente des Magazins online weiter und bieten dort Dialogmöglichkeiten."

Thomas Schulte: "Das sind wir, denke ich, unseren Kunden schuldig, denn die Funktion der Werbeagenturen hat sich in den letzten Jahren ja komplett verändert. Wir sind nicht mehr vorrangig Kreativpartner. Der Dschungel der Möglichkeiten in der Kommunikation ist dichter geworden und ändert permanent sein Gesicht. Kunden, die sich gut auskennen, wünschen sich einen ebenbürtigen Begleiter durch den Dschungel – andere eher einen Scout. Wir wollen beides sein."

Der Imagefilm der Hagenhoff-Werbeagentur

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